In Kürze:
- Ruhige Kinder wechseln wegen Überforderung in die Privatschule.
- Lehrpersonen unterrichten durchschnittlich 36 Kinder, davon benötigt ein Drittel besondere Förderung.
- Sechs von zehn Eltern würden ihr Kind bei ausreichend Geld in eine Privatschule schicken.
…Auf einem Factsheet des LCH wird ausserdem ausgeführt: Grosse Klassen bedeuten für die Lehrkraft mehr Unterrichtsvorbereitung, mehr Korrekturen, mehr Elternarbeit, weniger individuelle Betreuung der Kinder und weniger Beziehungsarbeit. Für die Klasse heisst das: mehr Lärm, weniger Platz, schlechtere Luftqualität, schlechtere Konzentration.
«Wenn wir in der Schweiz aber kleinere Klassen wollen, bräuchte es je nach Gemeinde und Schulhaus deutlich mehr Schulräume und Personal – was wiederum mehr finanzielle Mittel bedeuten würde», sagt Rösler. Gemeinden und Kantone müssten also mehr Geld für die Bildung sprechen. «Ich verstehe, dass das schwierig ist, und dennoch müssen wir uns überlegen, wie wir weiterfahren und welche Rahmenbedingungen wir für die Volksschule wollen», so Rösler.
24.8.26
Die Studie wurde im Jahr 2023 veröffentlicht:
https://craft.stiftung-mercator.ch/files/Dokumente/Welche-Schule-will-die-Schweiz_Studienbericht-2023.pdf